Therapie

Der Genschaden kann derzeit nicht behoben werden. Daher ist es bei der Therapie von Jungen mit DMD wichtigstes Ziel, das Fortschreiten der Erkrankung zeitlich zu verzögern, damit die Kinder so lange wie möglich gehfähig bleiben.
Die Behandlung beschränkt sich daher auf bewahrende Maßnahmen. Übergewicht und Fehlstellungen im Bewegungsapparat lassen sich mit frühzeitig erhöhter Aktivität, aber ohne die Kinder zu überfordern, vermeiden. Physiotherapeutische
Übungen sind dabei hilfreich.
Als Medikamente gegen den raschen Kraftverlust werden, zeitlich begrenzt, Hormone der Nebenniere (Kortikosteroide) gegeben.
Korrigierende Operationen bereits vorhandener Bewegungseinschränkungen
an Hüft-, Knie- und Fußgelenken steigern die Lebensqualität